Der CX


Entwickelt ab 1969, zunächst als "Projét L", von Robert Opron als Nachfolger der DS, trat der CX im Jahr 1974 in die Öffentlichkeit....



Der Name leitet sich von der französischen Bezeichnung für den cw-Wert ab, ein durchaus logischer Name, da beim CX der Windkanal eine große Rolle bei der Entwicklung gespielt hat, vielleicht mehr als bei einem anderen Auto zuvor.

Die späten 60er und frühen 70er Jahre waren geprägt von der Freude an modernster Technik, Raumfahrt und Fortschritt.

 

Die Concorde, die Mondlandung, alles das waren Dinge, die die Menschen begeisterten. Diese Einflüsse kamen auch dem CX zugute, der sich durch futuristisches Design, sowohl außen als auch innen von den Massen abhob....



Komfort, Sicherheit und höchste Funktionalität waren die Attribute, die man dem CX mit auf den Weg gegeben hatte. In seiner 17 Jahre währenden Bauzeit unterlag er zahlreichen kleinen Veränderungen. Vieles wurde verbessert um den Komfort zu steigern. Es gab den CX zunächst als Berline (kurzes Modell), dann folgten Break (Kombi) und die Langversion Prestige, die bis heute einen unerreichten Komfort der Insassen auf der Rückbank bietet. Platz war nie ein Thema im letzten grossen Citroën.

Ob man ihn als Lastesel brauchte oder der französische Präsident gebührend chauffiert wurde.



1977 erschien der CX GTi, der über eine moderne Einspritzanlage in Kombination mit einem 2,4l Motor und einem neu entwickelten Fünf-Gang-Schaltgetriebe verfügte. Das Fahrzeug war zu seiner Zeit hochmodern und bis heute sind Ur-GTi bei CX-Kennern gesuchte Fahrzeuge. Dies gilt in besonderem Maß, wenn sie über das zweifarbige Leder (schwarz/beige) der ersten Modelle verfügen. Eine gelungene, wie seltene Kombination...

Im Jahr 1984 wurde nach einer zwischenzeitlich erfolgten Hubraumerweiterung von 2,4 auf 2,5 Liter eine neue Evolutionsstufe vorgestellt: Der CX GTi 25IE Turbo - ein Benzinmotor mit 2,5l Hubraum und 168PS katapultierten den CX nun zum Nimbus eine der schnellsten Serien-Limousinen seiner Zeit zu sein. Fahrwerte wurden erreicht, die man damals nur von ausgewachsenen Sportwagen kannte - das Ganze kombiniert mit dem einzigartigen hydropneumatischen Fahrwerk, welches Fahrsicherheit und Reisekomfort wie kein anderes Fahrwerk kombinieren konnte, ließen keine Wünsche offen...

Zum Modelljahr 1986 zeigte man bei Citroën wieviel Potential in einer eigentlich schon "alten" Design-Idee stecken kann.

Die Modellpflege brachte dem CX neue Kunststoffstoßfänger und ein überarbeitetes Innenraum-Design.

Es war klar erkennbar, daß Robért Opron und seinem Design-Team ein Meisterstück gelungen war, denn die Grundlinie des Wagens musste nur behutsam verändert werden.

  

 

 

Der CX machte den Schritt in die Zukunft problemlos mit und wirkte keinesfalls unmodern oder altmodisch.

 Im Gegenteil: Das Facelift, wie man es heute nennen würde zeigte abermals das gesamte Potential eines Autos, wie es wohl kaum mehr eins geben kann. Futuristisch mutete der neue Innenraum an und auch aussen war man "up-to date" und auf der Höhe der Zeit und bis heute wirkt der CX nicht unmodern...

 

Bis heute ist für viele Fans und Freunde des CX klar, daß es sich beim CX um den letzten grossen Citroën handelt, deswegen allein schon weil dieser als letztes Fahrzeug unter der Regie der Marke Citroën (eigenständig als Unternehmen und nicht als Teil des PSA-Konzerns) entwickelt wurde. Damals wie heute gelingt es ihm viele in seinen Bann zu ziehen und die meisten CX-Fahrer sind sich einig, daß es kein vergleichbares Auto zum CX gibt...

(Fotos: Citroën)